Der Achal-Tekkiner ist eines der ungewöhnlichsten Pferde der Welt. Er ist wohl eine der ältesten Pferderassen der Welt, schon vor 3.000 Jahren wurde er im Iran gezüchtet.
Der Aegidienberger ist eine Mischung aus Paso Peruano und Isländer. Dabi sollte die Geschwindigkeit des Isländers bewahrt werden, der Tölt jedoch verbessert werden. Die Leichtrittigkeit soll erhalten bleiben, dass Stockmaß jedoch erhöht werden. Aegidienberger sind Naturtölter. Der Aegidienberger weist kaum Sommerekzeme auf.
Altai Pony
Mittelgrosses, ausgesprochen robustes Pony vom mongolischen Typ.
Das American Indian Horse stammt vom Mustang ab
Die Mustangs wiederum stammen von den Barbs aus Marokko, den Sorraia aus Portugal und den Andalusiern aus Spanien ab.
Die Rassen die sich aus den Mustangs entwickelten sind z.B. die Quarter, Paint, Appaloosa etc.. All die Pferde in deren Linien noch Mustangblut vorhanden ist, kann man als American Indian Horse registrieren lassen.Um die vielen positiven Eigenschaften der Mustangs wiederzugewinnen und den " Zivilisationskrankheiten " der Quarter & Co entgegen zu wirken, kreuzt man heute die AIH wieder mit den "ursprünglichen" Mustangs.
Je nach "Mustanggehalt" wird dann eine entsprechende Registrierung vorgenommen.
Das Minpferd ist ein ideales Kinder und Anfängerpony, welches aufgrund seiner geringen Größe sogar in einem großen Garten gehalten werden kann. Jeder, der den Partner Pferd erst einmal kennenlernen möchte, ist hier gut beraten.
American Saddlebred
Das American Saddlebred Horse(früher wurde es Kentucky Saddlebred genannt) ist eine Kreuzung aus Vollblüter, Narragansett Pacer und Morgans. Es ist ein sehr edles Fahr- und Showpferd mit hoher Gangveranlagung. Die Rasse ist in drei Klassen eingeteilt: Dreigänger Er beherrscht Schritt, Trab und Galopp. Fünfgänger Er zeigt außerdem den Slow Gait und den Rack. Der Slow Gait ist eine sehr langsame, weiche Viertaktbewegung wie auch der Schritt, nur das hier das Pferd die Vorderbeine sehr hoch hebt. Der Rack ist dasselbe in schneller. Edles Wagenpferd Das Edle Wagenpferd wird mit vierrädrigen Wagen gezeigt und nach zwei Gangarten beurteilt, dem Schritt und dem Trab.
Der angestrebte Gang, der Singlefoot ist dem Tölt sehr ähnlich. Es ist ein gleichmäßiger 4-Takt, der sehr bequem für den Reiter ist. Das Tempo variiert von einem ruhigen Arbeitstempo bis hin zum Renn-Singlefoot. Der Name Singlefoot begründet sich in der Tatsache, dass die Pferde in höherem Tempo eine Ein-Bein Stützphase haben. Au?er dem Singlefoot gehen die Pferde Schritt und Galopp. Es kommen auch Viergänger vor und viele zeigen ebenfalls Talent und Freude an kleinen Sprüngen.
Der Anglo Araber wird in Frankreich seit über 150 Jahren als Allroundpferd gezüchtet. In England und in Frankreich ist die Rasse anerkannt, es gibt aber noch keinen offiziellen Standard.
Er ist wohl das schönste Pferd von allen, der Araber. Sein Erscheinungsbild und sein Feuer sind unverkennbar. Er ist edel und schön, temperamentvoll und hart zugleich.
Ardenner
Ardenner sind Kaltblüter und zwar schwere. Dicker als andere Kaltblüter, kurz und niedrig über dem Boden stehend. Ein williges, leicht zu händelndes Pferd.
Asturcon
Der Asturcon ist eine hier nicht sehr verbreitete Rasse. Früher galt er als das typische keltische Nutzpferd.
Azteke
Der Azteke ist eine Züchtung mit viel spanischem Blutanteil. Sowohl von der Seite der eingekreuzten Andalusier als auch von der Quarter-Horse- Seite. Dieser Blutanteil darf jedoch nicht mehr als drei Viertel betragen. Durch diesen Blutanteil ist der Azteke jedoch hervoragend für die Arbeit der Cowboys als auch für die Hohe Schule geeignet.
Balearenpony
Alte Mittelmeerrasse, heute fast ausgestorben.
Barockpinto
Der Barockpinto ist ein im barocken Friesentyp stehender Pinto.
Baschkir-Pony
Wie die meisten Ponys ist der Baschkir von Natur aus widerstandsfähig. Benannt ist er nach dem Gebiet in dem er gezüchtet wird, Baschkirien, an den südlichen Hängen des Urals gelegen.
In ihrer Heimat leben die Tiere das ganze Jahr über im Freien, wobei sie Temperaturen von bis zu Minus 44°C und tiefen Schnee bei kargem Futter ertragen können.
Trotz der kargen Lebensumstände gibt ein Baschkir- Stute in ihrer sieben- bis achtmonatigen Laktationsperiode ca 1500 l Milch.
Der Berber ist wie der Araber ein Wüstenpferd und stammt aus Marokko. Er führte durch viele Epochen hindurch seine Reiter zum Kampf. Da das Berberpferd auch eine Veranlagung zur Hohen Schule und Dressur hat, war er auch bei den Reitmeistern in der Renaissance gefragt.
Boulonnais
Viele Pferdekenner halten den Im Nordwesten Frankreichs beheimateten Boulonnais für das edelste aller Zugpferde.
Brandenburger
Brandenburger Pferde sind gute Reitpferde und ihr Springvermögen reicht ca. für den mittleren Sport.
Bretone
Es gibt zwei Typen von Bretonen: den Großen Bretonen ( massieverer Typ )
den Postier- Bretonen ( leichtere Typ)
British-Spotted-Pony
Bei dem Britsh-Spotted-Pony gibt es viele anerkannte Fellfärbungen. Flecken jeder Farbe auf weißem oder hellfarbigen Hintergrund wird Leopardenmuster genannt.
Weiße Punkte auf dunklem Hintergrund werden Schneeflockenmuster genannt. Beim Schabrackenmuster gibt es einen Bereich an den Hüften, ( kann sich auch über den gesamten Rücken ausdehnen) der mit Punkten, bei unterschiedlicher Grundfarbe, versehen ist.
Brumby
Ähnlich dem amerikanischen Mustang- uneinheitliche Population verwildeter Pferde unterschiedlichen Aussehens.
Budjonny
Um 1920 herum wurde in der Sowjetunion eine neue Pferderasse gezüchtet. Basis waren die Chernomor (ähnlich Donpferd), Donstuten und Vollblutpferde. Weiterhin waren ksachische und kirgisische Pferde beteiligt. Das Ergebnis ist ein vielseitiges, begabtes Pferd.
Das Camarquepferd ist unglaublich hart und ausdauerd, was wohl am kargen Zuchtgebiet liegt, wo sich die Tiere nur von Gräsern der Schilfgrasinseln ernährten.
Chinoteague-Pony
Leben auf den Inseln Chincoteague und Assateague wild.
Classic-Pony
Seit 1965 wurde es unter Einbeziehung amerikanischer Classic-Shetlands als „Sportliches Shetlandpony” gezüchtet. Diese entstanden durch Umzüchtung des ursprünglich kalibrigen Shetland-Arbeitsponys in Bergbau und Landwirtschaft zu einem Kleinpony, das den heutigen Anforderungen an ein elegantes Fahr,- Reit- und Freizeitpony in besonderer Weise entspricht.
Cleveland Bay
Reinste und älteste Pferderasse Großbritanniens. ( abgesehen von den Ponyrassen)
Clydesdale
Der Clydesdale ist weniger massiv als der Shire. Er hat sehr gute Bewegungen und ist sehr eifrig.
Das Connemara-Pony ist heute das am weitesten verbreitete und leistungsfähigste Erwachsenen-Reitpony, das sich in Europa und auch bei uns ständig wachsender Beliebtheit erfreut. Es stammt aus der Connemara, einer Hügel- und Steinlandschaft an der Atlantikküste Westirlands.
CRIOLLOS sind für die verschiedensten Sparten des Reitsports geeignet: Wanderritt, Distanzritt, Reining, Rinderarbeit, Working Cowhorse ...
Hier bei uns findet der CRIOLLO in der Freizeitreiterei seine häufigste Verwendung. Auf Grund seiner rassetypischen Ausdauer, Härte und seiner bemerkenswerten Trittsicherheit, seiner Zuverlässigkeit und seiner Genügsamkeit in der Haltung eignet er sich hervorragend für Wanderritte und natürlich auch für anspruchsvolle Distanzritte. Der CRZVD ist bemüht, für diese Vorzüge der CRIOLLOS zu werben, die Rasse bekannt zu machen und natürlich sich dafür zu verwenden, die Zucht nach den rassespezifischen Richtlinien zu betreiben. Obgleich die eindeutigen Vorteile des CRIOLLOS in seiner Ausdauer liegen, eignet er sich außerdem bedingt für verschiedene Sparten der Westernreiterei.
Gut ausgebildet und geritten ist er durchaus erfolgreich einsetzbar in Reining oder bei der Rinderarbeit. Und nicht zuletzt sind aus vielen CRIOLLOS oder Mestizos liebenswerte Familien- und Freizeitkumpels geworden, trotz des nicht immer guten Images, das der Rasse noch anhaftet, hervorgerufen durch unzählige verstörte und verdorbene Tiere, die zu Anfang in Unmengen durch die Schiffstransporte zu uns kamen und als preiswerte Western- und Anfängerpferde gehandelt wurden. Auch hier sieht der CRZVD eine Aufgabe, sich nämlich für seriöse und tiergerechte Importe einzusetzen bzw. nur solche zu unterstützen. Neben Adressen verschiedener Gestüte in Deutschland, die über den CRZVD zu erfahren sind, können auch Importeure, die gute und reelle Tiere anbieten, vermittelt werden.
Wir vom Criollo Zuchtverband Deutschland e.V. bemühen uns um eine klare Differenzierung der Bezeichnung dieser Pferde aus Südamerika, die leider immer noch alle ganz salopp Criollos genannt werden, obwohl sie größtenteils Mestizos sind!
Importierte Mestizos werden nach wie vor gut verkauft, weil sie viel günstiger sind als reine Criollos. Mestizos sind Pferde, die in Südamerika hauptsächlich von Gauchos geritten werden. Gauchos sind hervorragende Reiter, die ihre Pferde für ihren Bedarf und in ihrem Reitstil ausbilden, den bei uns wohl kaum jemand beherrscht! Das hat oftmals zur Folge, dass der einfache Freizeitreiter hierzulande durchaus Schwierigkeiten mit diesen Pferden haben kann, sowohl im Umgang, als auch beim Reiten.
Damit ist natürlich nicht gesagt, dass es nicht auch superbrave Mestizos gibt, was eine Vielzahl glücklicher Mestizo-Reiter bestätigen kann. Reinrassige Criollos in Südamerika sind allerdings als reine Freizeitpferde und Statussymbole der Patrons einer Estancia in viel höherem Grade domestiziert als ein Mestizo, sie werden problemlos von Kindern geritten, genauso bei langen Ritten, wie auch bei Wettkämpfen in verschiedenen, typisch südamerikanischen Disziplinen.
Hier nun eine klare Definition der Bezeichnungen CRIOLLO... CRUZADO... CRIOLLO-MESTIZO
CRIOLLO = reingezüchtet, "Preparatorio" sind ein bis drei Generationen rein gezogen, "Definitivo" sind vier Generationen rein gezogen. Mit solchen reinrassigen Criollos wurde in Deutschland die Zucht aufgebaut.
CRUZADO = seit 1995 besteht beim Bayerischen Zuchtverband für Spezialpferderassen e.V. die Eintragungsmöglichkeit als "Cruzado" für Stuten, die zwar keinen original südamerikanischen Abstammungsnachweis haben, aber 100% dem Rassestandard entsprechen, hierbei ist ein Stockmaß von 149 cm als Obergrenze festgelegt. Die Nachzucht aus Anpaarung mit einem gekörten Criollohengst bekommt dann einen Herkunftsnachweis. Seit 2006 werden allerdings keine weiteren Eintragungen als Cruzado vorgenommen.
CRIOLLO-MESTIZO = mehr oder weniger criollotypisch, meistens Mischungen mit Vollblut, Kaltblut aber auch mit Warmblutrassen. Diese Pferde sind die am häufigsten in Südamerika verwendeten Arbeitspferde. Sie haben durchaus die bekannten Vorzüge und Eigenschaften des echten Criollos, werden per Schiff importiert und von einigen, leider viel zu wenigen Händlern als "südamerikanische Ranchperde" bezeichnet.
Tatsächlich bieten die meisten Händler und auch private Verkäufer Mestizos als Criollos an, was immer noch und immer wieder große Verwirrung schafft.
MESTIZOS sind NICHT die schlechteren Pferde! Der Begriff Mestizo ist keine Abwertung!
Nur sind MESTIZOS eben keine CRIOLLOS!
Dales-Pony
Verwandt mit dem Fellpony, ist es jedoch eines der schwersten Ponys Englands.
Aus verschiedenen englischen Ponyrassen, vor allem Anglo.Arabern, Vollblütern und Welsh-Ponys wurde ein Pony gezüchtet, dass sich hervorragend als Turnierpony für Kinder und junge Erwachsene eignet.
Deutsches Sportpferd
Der Name „Deutsches Sportpferd“ scheint nichts Neues zu sein. Doch der Schein trügt erheblich: die Pferdezuchtverbände Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen-Thüringen haben sich entschlossen, aus vier kleinen Populationen eine Große zu machen und führen unter der Rassebezeichnung „Deutsches Sportpferd“ ein gemeinsames Zuchtprogramm für die Reitpferde durch.
Dillbosser
Deliboss-Pferde sind unwahrscheinlich zäh und ausdauernd, haben ein zügelbares Temperament und vererben prädominant Tölt, bzw. Paßgang.
Die Delibossen sind willige Arbeitspferde, die mühelos 45 bis 55 km am Tag mit 115 bis 130 kg Gepäck im Bergland bewältigen. Ohne Lasten schaffen sie mit Leichtigkeit 70 km pro Tag unter dem Sattel. Die besten Rennresultate sind 1:56 Minuten für 1600 m und 2:55 Minuten für 2400 Meter.
Don
Donpferde sind keine Rennpferde, aber sie sind bemerkenswert ausdauernd, anspruchslos, gesund und fruchtbar und verfügen im allgemeinen über ein beachtliches Springvermögen. Ein weiterer Vorteil des Donpferdes ist, daß es mutig jedes Hindernis angeht. Da es den Lärm von Publikum und Orchester nicht scheut, wird es als hervorragender "Sportler" geschätzt.
Das Deutsche Part-Bred Shetland Pony stammt vom Shetland Pony ab und wird seit 1999 in einem eigenen Zuchtbuch geführt. Es ähnelt dem der Shetlandponys, sie werden in den Varianten "Mini", "Original" und "Sportlich" gezüchtet. Die maximale Größe beträgt 112 Zentimeter. Im Gegensatz zum Shetland Pony sind beim Part-Bred Shetland Pony auch Tigerschecken zugelassen. Da im englischen Mutterstutbuch keine Tigerschecken und keine Shetland Ponys im sportlichen Typ zugelassen sind, wurde 1999 die eigene Rasse Deutsches Part-Bred Shetland Pony gegründet.
Das Zuchtziel wird angestrebt mit der Methode der Reinzucht. Das Zuchtbuch ist offen für Ponys anderer Rassen, deren Einbeziehung zur Erreichung des Zuchtzieles förderlich ist. Deutsche Part-Bred Shetland Ponys sind Anpaarungsprodukte von Deutschen Part-Bred Shetland Ponys untereinander oder Nachkommen von eingetragenen Zuchttieren der zugelassenen Rassen, sofern diese Zuchttiere in das Zuchtbuch des Deutschen Part-Bred Shetland Ponys eingetragen sind. Die für die Rasse des Deutschen Part-Bred Shetland Ponys gekörten Veredler erhalten einen entsprechenden Vermerk in der Zuchtbescheinigung.
Folgende Rassen sind zugelassen:
Shetland Pony,
Nederlands Mini Paarden,
Nederlands Appaloosa Pony bis 112 cm und
British Spotted Pony bis 112 cm
Folgende Anpaarungskombinationen sind erlaubt:
Zugelassene Rassen
1
2
3
4
5
1
Deutsches Part-Bred Shetland Pony
x
x
x
x
x
2
Shetland Pony
x
x
x
x
3
Nederlands Mini Paarden
x
x
x
x
x
4
Nederlands Appaloosa Pony
x
x
x
x
x
5
British Spotted Pony
x
x
x
x
x
Dänisches Warmblut
Das Dänische Warmblut ist eine Junge Rasse ( Stutbuch wurde erst ca.1965 angelegt) die aus vielen verschieden Rassen entwickelt wurde. Ziel war es ein möglichst gutes Tunierpferd zu züchten.
Ein Vollblüter ist etwas Besonderes, Außergewöhnliches. Das paßt zu dem Slogan "Vollblut - die interessanteste Pferderasse der Welt". Sie entstand in England aus Kreuzungen von Stuten der Landrasse (Galloway) mit edlen orientalischen Hengsten (Berber, Araber, Türken) mit dem Ziel, schnelle und ausdauernde Pferde zu züchten.
Eriskay-Pony
Das Eriskay- Pony ist mit einem Bestand von 300 Tieren eine vom aussterben bedrohte Ponyrasse.
Exmoor-Pony
Das Exmoor-Pony ist die älteste Ponyrasse Englands.
Das Falabella ist das Ergebnis einer Kreuzung zwischen einem kleinen Vollblut und Shetland Ponys, um auf diese Weise besonders kleine Pferde zu erhalten. Weiter lässt sich die Entstehungsgeschichte nicht zurückverfolgen. Bis heute sind die Gene dominant, die für die Kleinwüchsigkeit verantwortlich sind. Kreuzt man ein Falabella mit einer beliebigen Stute, dann erhält man Fohlen, die deutlich kleiner bleiben als ihre Mutter. Über Generationen werden die Nachkommen schließlich die Größe eines Falabellas erreichen. Das Falabella ist ein Miniaturpferd und kein Pony; es bedarf der gleichen sorgfältigen Pflege wie ein Vollblut. Durch die Reduzierung der Größe hat auch seine Kraft abgenommen, einen Reiter kann es also nicht mehr tragen. Als Zugpferd ist es sicherlich ebenso beliebt wie als Haustier.
Das Fell Pony stammt aus Großbritannien, genauer gesagt aus Nordengland
( Cumbria, Northumberland, Lancashire ). Es handelt sich um eine Robustrasse,
welche früher in Bergwerken eingesetzt wurde. Später wurden diese Ponies
von den Schafzüchtern genutzt, um auf den unzugänglichen Fells
( Fells = Name für die kargen Berge dieser Region) die Herden zu betreuen.
Der Frederiksborger ist ein genügsames, leichtfuttriges und anspruchsloses Pferd. An das nördliche Klima angepasst, kommt die Rasse mit Temeraturschwankungen und mit jedem Wetter gut klar.
In der gebirgigen Schweiz mit ihrem teils rauhen Klima sind zähe und leichte Pferde gefragt. Der Freiberger ist ein solches Pferd. Seit mehr als 100 Jahren setzen sich Schweizer Pferdezuchtgenossenschaften für den Freiberger ein. Sie haben den Gefährten unserer Grosseltern zu einem modernen, vielseitigen Pferd gemacht.
Friese
Friesenpferde gehören als Verwandte der Altspanischen Pferde zu den ältesten Pferderassen Europas und üben schon aufgrund ihrer schwarzen Farbe und ihrer majestätischen Erscheinung seit Jahrhunderten eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus.
Furioso
Der Name der Rasse ergab sich in diesem Fall aus dem Namen des Gründerhengstes, dem englischen Vollbluthengst Furioso. Der Hengst wurde um 1840 nach Ungarn importiert und zur Bedeckung von Nonius-Stuten eingesetzt. Daraus ergab sich diese Rasse.
Hack
Hack ist keine Rasse, sondern vielmehr ein bestimmtes Erscheinungsbild eines Pferdes. Beim Hack ist die optische Erscheinung schon immer das wichtigste Kriterium gewesen, Stärke und Ausdauer wurden erst garnicht erwartet.
Hackny
Der Hackney ist mit seiner kniebetonten, tänzelnden sehr hohen Aktion eines der beeindruckensten Kutschpferde der Welt.
Nach den geltenden Zuchtbestimmungen darf sich nur noch Haflinger nennen, was entsprechend der Rassebestimmungen des Ursprungslands auch ein Haflinger ist. Das bedeutet, dass als Mindestanforderung 6 Generationen Reinzucht nachgewiesen sein muss, damit nicht mehr als 1,56 % (ox-) Fremdblut vorhanden ist.
Da es bundesweit eine recht große Anzahl von Kreuzungsprodukten gibt, die den Rassebestimmungen der Haflinger nicht entsprechen, wurde eigens für diese eine neue Pferderasse genehmigt, die den Namen Edelbluthaflinger trägt. Das heißt nun nicht, dass diese Kreuzungsprodukte die edleren Haflinger sind, nein, es heißt vielmehr, dass diese Pferde mit anderen blutführenden Pferderassen - meist Arabern - gekreuzt worden sind und deshalb nicht mehr als Haflinger bezeichnet werden können.
Man hätte sie auch "Arabohaflinger" nennen können, hat sich aber für "Edelbluthaflinger" entschieden.
Für diese neue Pferderasse, die es nur in Deutschland gibt, haben nun die Zuchtverbände ein separates Zuchtregister angelegt, in der sowohl Stuten als auch Hengste eingetragen werden. Künftig werden deshalb bei Schauen und anderen Veranstaltungen diese beiden Pferderassen unabhängig voneinander antreten können.
Gezüchtet wird der Hannoveraner als Rasse, die für den Reitsport besonders geeignet ist. Es werden Pferde angestrebt, die auf Grund ihrer inneren Eigenschaften, der Rittigkeit, ihres äußeren Erscheinungsbildes, des Bewegungsablaufs, der Springveranlagung und der Gesundheit als Leistungs- und Freizeitpferd geeignet sind.
Zur Fuchsjagd eingesetzte Pferde werden als Hunter bezeichnet. Je nach Landschaft in der sie eingesetzt werden können sie sich vom Typ her unterscheiden.
Irish Cob
Der Irish Cob ist kompakt und kraftvoll, üppig in Muskulatur und Knochen und erfüllt bisher die Fähigkeit eines guten Allzweck – Tieres. Einige Irish Cobs sind gerne „stämmiger“ als andere. Der Irish Cob ist gut ausbalanciert und proportioniert, steht aufrecht und quadratisch und bietet eine stattliche Erscheinung.
Irish Draught
Der Irish Draught ist die Grundlage für die Zucht des Irish Hunter.
Aufgrund Ihrer 1000-jährigen Reinzucht und den harten Lebensbedingungen ihres Ursprungslandes Island, entwickelte sich ein absolut genügsames, sehr ausdauerndes und freundliches Pferd, welches dazu auch noch mit besonderen Gangarten ausgestattet ist.
Neben Schritt, Trab und Galopp verfügt der Isländer noch über die Gangarten Pass ( eine laterale Gangart. Es handelt sich dabei um einen Zweitakt in vier Phasen. Gleichseitige Beinpaare fußen dabei abwechselnd auf, dazwischen liegt eine Flugphase) und Tölt ( ein Viertakt ohne Schwebephase).
Jakute Widerstandsfähiges, genügsames, kräftiges Wald- und Tundrapferd mit dicker Haut und dichtem Fell, dessen Haare im Winter bis zu 15 cm lang werden können und zusammen mit dem sehr langen, kräftigen Langhaar vor Insekten und Frost schützen. Sie können auch in extremer Kälte (bis -60° C) draußen leben.
Der Kabardiner ist eine kaukasische Gebirgspferderasse und gilt als eine der besten Gebirgsrassen überhaupt. Sie zeichnet sich durch enorme Kondition, Regeneration, Trittsicherheit und Rittigkeit - gerade in unwegsamem Gelände - aus. Eine Besonderheit beim Kabardiner ist, dass er als eine der letzten Pferderassen auch heute noch im täglichen Leben im Einsatz ist, sei es als Lastenträger und vor dem Karren um Waren zu transportieren, oder als Reitpferd um Strecken zurück zu legen, Herden zu betreuen, Besorgungen zu erledigen, oder Freunde zu Besuchen. Außerdem findet ein immer größerer und zunehmend erfolgreicher Einsatz im Distanzsport statt.
Die Verbreitung der Rasse ist nach großen Problemen von 1990 bis 2007 wieder im Neuaufbau. Ein neues Stutbuch in Russland ist seit Oktober 2007 in Arbeit, für das schon mehrere tausend Pferde gesichtet wurden – auch in Europa. Dennoch ist die Zukunft noch nicht voll gesichert, da auch ein Absatzmarkt für die Pferde geschaffen werden muss. Den größten außerrussichen Markt stellt dabei Deutschland dar, wo der Kabardiner relativ stark mit über 400 Pferden vertreten ist. Sogar eine kleine aber wertvolle Zucht ist in Deutschland vorhanden, die einige Linien enthält, die in Russland kaum noch zu finden sind.
Die Geschichte der Mustangs begann einst mit hochwertigen, natürlich denkenden und robusten Hauspferden, der Prozess der jahrzehntelangen Selektion brachte dann allerdings phenomenale Ergebnisse! Natürliche Selektion ist sehr hart und streng, aber einfach in der Wirkung und sicher, dass der Starke überlebt. Die grosse Intelligenz und die tief sitzenden Instinkte werden von der Mutter auf das Fohlen übertragen. Die Suffield Mustangs sind Pferde, die sehr schnell und willig lernen ung gerne mit Menschen zusammenarbeiten.
Dies Ziel ist es, diese Charaktereigenschaften auch für die Zukunft zu sichern.
Ungefähr 200 Pferde der ursprünglich 1200 wurden als Grundstock der Rasse "Suffield Mustang" eingetragen. Beinahe 350 Fohlen kamen dazu. Jedes Pferd, das eingeschrieben wurde, ist authentisch und wird auf den grossen Round-up 1994 zurückgeführt.
Absolut von der Reitpferde Qualität, Robustheit und Härte dieser Pferde überzeugt, werden wir weitere Mustangs Importieren und Züchten.
Karabagh
Das Ende des 19. Jahrhunderts ist auch der Beginn des qualitativen und quantitativen Untergangs der Karabaghen. Das war hauptsächlich durch den massenhaften Verkauf der besten Pferde ins Ausland geschehen. Betroffen davon war auch die Rasse der Dillbosker, über die wir leider noch keine Informationen haben. Eingekauft haben besonders, wie schon erwähnt, 1823 die Engländer, eine große Anzahl der Pferde wurde auch 1826 nach Persien exportiert. Aber auch die fehlende medizinische Versorgung der Herden, die Verkleinerung der Weiden, ausgelöst durch die Entwicklung in der Landwirtschaft und der produktiven Tierzucht und nicht zuletzt der 1. Weltkrieg sorgten für den Verfall. Doch auch die Kollektivierung und die Revolution taten ihr Ihriges dazu.
Karabaier
Der Karabaier ist eine der ältesten Pferderassen von Zentralasien. Sie hat sich entwickelt in Usbekistan und in Nordtadschikistan unter dem Einfluss der südlichen Pferdezuchten und Steppenpferde. Die Pferderasse ist unter dem Sattel und für den Zug gut geeignet . Sie hat den typischen Bau eines Reit- und Wagenpferds. Die reinrassigen Karabaier-Pferde, die in den Ausgaben I - IV des Stutbuchs genannt wurden, waren 1537 Hengste und 3871 Stuten.
Kaspisches Pony
Zur Zeit werden einige interessante Studien durchgeführt, um festzustellen, ob das Kaspische Pony möglicherweise der Vorfahr aller modernen Vollblutrassen ist, einschl. des Arabers. Vieles spricht dafür. Die 1969 durchgeführten Untersuchungen an dem Skelett eines ausgewachsenen Kaspischen Ponys ergaben, dass die Knochen mehrere Anomalien gegenüber anderen Pferderassen aufwiesen. Diese betrafen in erster Linie die Schädelstruktur, die Länge der Unterschenkelknochen im Verhältnis zur Gesamtgröße, die Struktur des Widerrists und die Hufe. Als die Rasse 1965 entdeckt wurde, war ihre Zahl gering und weit verstreut. Glücklicherweise konnte der Bestand der Rasse gesichert werden, zunächst im Gestüt Norouzabad im Iran und seit 1976 auch in Großbritannien, wo das Kaspische Gestüt gegründet wurde.
Im Laufe der Jahre ging viel von dem Barockpferd durch Fremdeinkreuzung verloren,
einzig die besondere Farbe blieb erhalten.
Diese ungewöhnlichen Färbungen sind auch das, was man oftmals mit einem Knabstrupper verbindet
- halt ein Pippi-Langstrumpf-Pferd ...
Doch das ist beiweitem nicht alles, was an dieser Rasse fasziniert!
Kustanaier
Der moderne Kustanaier ist ein kompaktes Pferd, das die besten Eigenschaften eines Reitpferdes und die ausgesprochen grundlegenden Eigenschaften der Steppenpferde kombiniert.
Lette Der moderne Lette gibt ein erstklassiges Spring- und Dressurpferd ab, hat jedoch ein ausgeglichenes Temperament
Lewitzer
In letzter Zeit werden die Lewitzer Schecken immer häufiger genannt, obwohl auch heute lediglich eine kleine Zuchtpopulation von etwas über 300 eingetragenen Stuten und etwa 50 Hengsten, die über ganz Deutschland verteilt sind, existiert. Die größten Populationen befinden sich z.Zt. in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, wo auf dem Lindenhof die größte Lewitzer Herde Deutschlands steht.
Die Lipizzaner gehören zu den schönsten Pferden der Welt und führen an der berühmten Spanischen Hofreitschule die elegantesten Dressuren auf. Sie beherrschen wie wenige Pferde " Sprünge der hohen Schule über der Erde".
Lokanaier
Die Rasse gehört wie die Kabardiner und Karabaghen einer Gebirgspferderasse an .
Sehr alte und berühmte Rasse, die wahrscheinlich auf das Sorraiapferd zurückgeht. Durch die Mauren wurden hauptsächlich Berberpferde, aber auch einige Araber eingekreuzt.
Die Mangalarga Marchadores (sprich: Marschadores) gehören zu den sogenannten “Gangpferden”.
Das heißt, dass sie neben den Grundgangarten Schritt und Galopp eine ergänzende, oder den Trab ersetzende Gangart aufweisen, die “Marcha” .
Dieser Gang, dem diese Rasse ihren Namen verdankt bewirkt, dass immer zwei oder drei Beine Bodenkontakt haben, während beim Trab eine Schwebephase in den Bewegungsablauf gehört.
Das Fehlen der Schwebephase in der Marcha ermöglicht dem Reiter ein ruhiges, fast erschütterungsfreies Sitzen was für alle Reiter sehr angenehm ist, besonders natürlich für Reitanfänger aber auch für Menschen, die aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung beim Trab Probleme haben.
Heute gibt es 5400 Maremma-Pferde, die vom Zuchtverband in Grosseto betreut werden. Ganz traditionell werden die Maremmanos immer noch von den Butteri als Hütepferde benutzt, halten aber in den letzten Jahrzehnten immer mehr Einzug in der Sportarena. Die Vielfältigkeit des Maremmanos ist einzigartig. Auf Reitausflügen oder Trekkingtouren durch die herrliche Natur der Maremma mit ihren sanften Hügeln, Pinienwäldern und langen Sandstränden, sind sie zuverlässige, ausdauernde und mutige Reitpartner.
New Forest Pony
Das New-Forest-Pony gehört zu den Rassen mit der größten Anzahl an Einkreuzungen.
Nonius
Der Rassebegründer- Hengst wurde in Frankreich geboren und als " Kriegsbeute" nach Ungarn gebracht, wo die Zucht der Nonius -Pferde begann.
Noriker
Norikerpferde sind nicht nur in der Landwirtschaft zuhause, die Rittigkeit und das gutmütige Auftreten zeichnen den Noriker als ideales Freizeit- und Geländepferd aus. - Egal, ob auf Wanderritten oder vor der Kutsche bei Fahrkursen, Noriker sind für alles zu haben.
Als ideale „Allroundpferde“, von jung und alt gleichermaßen geschätzt, sind Fjordpferde ausgesprochen angenehm im Umgang, ausgeglichen und verläßlich im Temperament, aber doch voll Energie hinsichtlich Aus- dauer und Mut bei jeder Geländesitutation.
Der Oldenburger ist einkorrektes und fruchtbares Pferd mit schwungvollen, raumgreifenden, elastischen Bewegungen, das aufgrund seines Temperamentes, seines Charakters und seiner Rittigkeit für Reitzwecke jeder Art geeignet ist.
Orlow Traber Die Traberzucht hat in Russland eine sehr lange Tradition, noch heute sind Besuche der Trabrennbahn sehr beliebt bei der Bevölkerung. Eine der bekanntesten, ältesten und beliebtesten Rassen der ehemaligen Sowjetunion ist der Orlow Traber, benannt nach seinem Züchter Graf Alexej Grigorjewitsch Orlow-Tschesmenski .
Das Zuchtziel wird innerhalb der Rasse mit der Zuchtmethode der Reinzucht angestrebt. Dies bedeutet, daß in erster Linie Hengste und Stuten originaler Blutführung eingetragen werden. Dies schließt die Hereinnahme von Erbgut aus anderen Populationen nicht aus, sofern diese Rassen zur Erreichung des Zuchtziels dienlich sind. Pferde der Rasse "Schweres Warmblut", die auf ostfriesisch/alt-oldenburgischer Grundlage basieren, gibt es in folgenden Zuchten: Ostfriesen und Alt-Oldenburger in Pferdezuchtverbänden Niedersachsens; Groninger; Schweres Warmblut in Sachsen und Thüringen; Slaski (Schlesier) in Polen. Pferde aus diesen Populationen erfüllen die Anforderungen der Zuchtmethode "Reinzucht".
Es werden vielseitig einsetzbare Pferde der Rasse "Schweres Warmblut" mit guten, räumenden Gängen und ausgewogenem, ruhigen Temperament auf der Grundlage der ehemaligen ostfriesischen und alt-oldenburgischen Pferdezucht gezüchtet.
Palomino
Der Palomino ist eigendlich eine Farbzucht, die sich durch die Farbe und nicht durch den Körperbau definiert. Er hat jedoch normalerweise das Erscheinungsbild eines Reitpferdes. Der Palomino wird nur in den USA als Rasse anerkannt obwohl er weltweit gezüchtet wird.
Paso Peruano
Der Paso Peruano ist ein Naturtölter mit 100% genetisch fixiertem Gang, den schon die neugeborenen Fohlen zeigen. Das Stockmaß von 1,43 bis 1,55 m bewährt sich als angenehme Arbeitsgröße.
Percheron
In der Perch, einer Hügellandschaft südwestlich von Paris, umgeben von drei Staatsgestüten und Hengstdepots Le Pin, Angers und Blois, liegt die züchterische Wiege dieser imposanten Tiere. Zentrum der Zucht ist das Tal von Huisne und darin die Stadt Nogent sur Rotrou. Mildes und feuchtes atlantisches Klima, hervorragende Weiden mit hohem Kalziumgehalt, züchterisches Fingerspitzengefühl sowie ungewöhnliche Veredler sorgten für die Entwicklung einer Pferderasse, die einmal zum „Stolz Frankreichs“ avancieren sollte.
Immer mehr Pferdefreunde finden Gefallen an den bunten Pferden. Dieses liegt auch daran, dass sich die Mär – bunte Pferde seien nicht so leistungsfähig wie einfarbige Pferde - als unsinnig erwiesen hat. Die Leistungsfähigkeit eines Pferdes ist unabhängig von dessen Farbe, sondern wird durch die Qualitäten in der Zucht beeinflußt. Der Deutsche Pinto Zuchtverband (DPZV e.V.) vertritt seit vielen Jahren alle Rassen, die gescheckte Pferde hervorbringen. Er sieht sich auch als einzige bundesweit arbeitende Interessengemeinschaft, die sich mit den Schecken und deren Nachzuchten, die auch durchaus einfarbig sein können, beschäftigt.
Das POA zeichnet sich durch viele Qualitäten aus und eignet sich besonders für die klassischen Westerndisziplinen, aber auch beim Distanzreiten und in der klassischen Reiterei sowie beim Fahrsport hat es sich in den USA bewährt. Wegen seiner Ausgeglichenheit wird es auch häufig zum Therapeutischen Reiten eingesetzt. – Die POAs sind auf den meisten Westerntunieren (EWU / FN) zugelassen.
Polesskaja
In der westlichen und östlichen Polessje wurde diese Rasse unterschiedlich gezüchtet. In der Ostpolessje wurden früher andere Rassen eingekreuzt, deshalb gibt es heute fast kein typisches Polessjes -Pferd mehr.
Obwohl der Rassestandard für das Spanische Pferd festgelegt ist, sind doch nicht alle Tiere so einheitlich in ihrem äußerlichen Erscheinungsbild.
Die Pferde der Pura Raza Española unterliegen seit 1970 einem genau definierten Rassestandard. Sie gelten als reinrassig, wenn auch deren Eltern im Spanischen Stutbuch eingetragen sind.
Die allgemeinen Regeln für ein fehlerfreies Exterieur gelten hierbei als selbstverständlich.
Weiterhin zeichnet sich das Spanische Pferd durch seine außerordentlich Schönheit und sein harmonisches Erscheinungsbild aus. Es besitzt eine ausgewogene, ebenmäßige und kurvenförmige Gestalt im Quadrattyp. Es ist von mittlerem Gewicht. Außer seiner bestechenden, energischen, kadenzierten und geschmeidigen Gänge von beachtlicher Erhabenheit, verfügt es über ein ausgeprägtes Talent zur Versammlung.
Der offiziellen Name der Rasse ist „Pura Raza menorquina“ (P.R.M. abgekürzt). In Spanien jedoch spricht man von einer „Menorca (Pferd), obwohl Menorquin auch auf dem Festland von Spanien verwendet wird. Dieser letzte Name, Menorquin, ist die am weitesten verbreitete im Ausland (Frankreich, Deutschland, Italien, Usw.) Dieses Phänomen sehen wir auch bei der Pura Raza Espanol, abgekürzt PRE, auch bekannt als “Caballo Andaluz“ ,“Andaluz“, caballo Espanol oder Espanol, in den Niederlanden als Andalusiër bekannt. Das gleiche gilt für die Puro Sangue Lusitano, abgekürzt PSL, besser bekannt als der Lusitano.
Quarab
Der Quarab soll als Rasse die Eleganz des arabischen Pferdes mit der Charaktereigenschaften des Quarter oder Paint Horses vereinen. Der Quarab ist eine Kreuzung aus einem Araber und einem Quarter (AQHA) oder Paint Horse (APHA).
Kreuzungen mit einem Anteil von 12,5 bis 87,5 % zu Gunsten einer der beiden Rassen sind zulässig. Daneben dürfen keine weiteren Rassen eingekreut werden.
Das Quarter Horse gilt als das Westernpferd schlechthin. Es gilt als der Inbegriff der Westernreiterei, das Pferd des Wilden Westens. Mit ihm wurden die großen Viehtriebe gemacht, mit seinem Cowboy ging es durch Dick und Dünn.
Heute ist das Quarter Horse die größte Zuchtbuchrasse der Welt. Im Zuchtbuch sind über 3 Millionen Pferde eingetragen.
Die heutige Zucht hat sich mit moderen Blutlinien auf die verschiedenen Disziplinen des Westernreitens spezialisiert.
Zuchtrichtungen
Foundation Horses
Foundation Horses entsprechen dem alten " Stock Type", also dem des ursprünglichen Arbeitspferdes. Sie führen nicht mehr als 20% Vollblutanteil, mit Ausnahme der Blutlinie des Gründerhengstes "Three Bars", der ein reiner Vollblüter war. Typische Blutlinien: King P234.
Die Cowhorses
Diese sind oft eng verwandt mit den Foundation Horses. Es handelt sich um kräftige, athletische Pferde mit viel Reaktionsfähigkeit und Speed, die sich für die Rinderdisziplinen Cutting und Working Cowhorse eignen. Cow Sense ist unerlässlich.
Aufgrund ihrer Nervenstärke auch gut für den Freizeitreiter geeignet. Typische Blutlinien: z.B. Doc Bar, Peppy San Badger
Reining Pferde
Athletische, relativ kleine Pferde mit gutem Galoppiervermögen, die sich leicht trainieren lassen. Typische Blutlinien: Hollywood Dun It, Mr Gunsmoke
Halter Pferde
Besonders korrekte und schöne Pferde, die dem Zuchtziel des American Quarter Horse überaus nahe kommen. Im Gegensatz zu den USA gibt es in Deutschland so gut wie keine reinen Halter Pferde. Deutsche Halter Champions sind gleichzeitig gute Performance Pferde. Typische Linien: Impressive, Sir Quincy Dan
Pleasure und Hunter Typ
In dieser Disziplin hat eine enorme Spezialisierung staffgefunden. Heutige Pleasure und Hunter Pferde sind grossrahmige, hochelegante Tiere, die einem gut bemuskelten Vollblut ähneln. Sie eignen sich auch für die Diziplinen Trail, Western Riding oder Horsemanship z.B. Zippo Pine Bar
Rennpferde
In den USA hat der Rennsport mit American Quarter Horses eine große Bedeutung. So ist das höchstdotierte Pferderennen der Welt ein Quarter Race: das "All American" in Ruidoso, New Mexiko. Es gibt eigene Rennblutlinien wie z.B. Dash for Cash. In Deutschland wird derzeit auf den Rennzweck fast nicht gezüchtet. Die deutschen Racing Horses rekrutieren sich aus allen möglichen Diziplinen.
Rocky Mountain Horses beherrschen einen reinen Viertaktgang, der weder
zum Trab noch zum Pass tendiert. Dieser wird auch Single Foot genannt.
Bei einem Pferd in Aktion sind hierbei vier getrennte Hufschläge wahrzu-
nehmen, wobei jedes Pferd seinen eigenen Rhythmus und seine eigene
Geschwindigkeit von vier bis zehn Kilometern in der Stunde erreicht.
Dadurch sind sie in der Lage, große Distanzen mit Leichtigkeit zu
überwinden, so das weder Pferd noch Reiter ermüden.
Schweizer Cream Color
Ein Schweizer Cream Color ist ein Pferd, dessen Grundfarbe durch ein Aufhellungsgen (Cream-, Dun-, Champagne- und/oder Pearl-Gen) verdünnt worden ist.Cream Colors können einfarbig, als auch gescheckt oder getigert sein.
Cream Colors werden in verschiedenen Sektionen gezüchtet:
Sektion A Warmblutpferd Korrektes Gebrauchspferd, verwendbar für Reitzwecke aller Art, gemäss den Bestimmungen für das Warmblutpferd.
Sektion B Araber-Typ Elegantes, mittelgrosses Reitpferd, im Rahmen dem Quadrat zuneigend und mit sichtbarem Vollblutarabereinfluss, im In- und Exterieur dem Araber oder Partbredaraber entsprechend, für Reitzwecke aller Art.
Sektion C Stock-Typ In seiner Typenvielfalt für das Western- und Freizeitreiten geeignetes Reitpferd mit relativ schwerer Bemuskelung, im In- und Exterieur dem Quarter Horse entsprechend.
Sektion D Reitpony Edles Reitpony, verwendbar für Reitzwecke aller Art, im In- und Exterieur dem Sport-Reitpony entsprechend.
Sektion E Gangpferd A: Amerikanischer Typ: Elegantes, mittelgrosses Reitpferd, welches nebst den üblichen Gangarten auch den Walk, Tölt und ähnliche Bewegungsabläufe beherrscht. Die Naturveranlagung zu solchen Gängen ist von zentraler Bedeutung.
B: Europäischer Typ: im In- und Exterieur dem Islandpferd entsprechend, nebst den üblichen Gangarten auch den Tölt, Pass und ähnliche Bewegungsabläufe beherrschendes, kleineres Reitpferd. Die Naturveranlagung zu solchen Gängen ist von zentraler Bedeutung.
Sektion F Barockpferd Warmblütiges Reitpferd mit hoher Knieaktion und erhabenen Bewegungen, im Rahmen dem Quadrat – Hochrechteck zuneigend. Dem Spanischen Pferd oder dem Friesen entsprechend, mit viel Behang.
Sektion G kl. Warmblut Korrektes Gebrauchspferd, verwendbar für Reitzwecke aller Art, gemäss den Bestimmungen für das Warmblutpferd, jedoch unter 158.0 cm gross.
Sektion H Lewitzer Pferd der Rasse Lewitzer, gemäss den Bestimmungen des Ursprungszuchtbuches.
Sektion I Tinker A: Pony-Typ: Reit- und Fahrpferd für den Breitensport, sowie besonders für die Hippotherapie.
B: Vanner-Typ: sportliches Reit- und Fahrpferd für den Breitensport
C: Cob-Typ: schwereres Reit- und Fahrpferd für den Breitensport, sowie besonders für die Hippotherapie.
Sektion J Kaltblut-Typ Schweres, ruhiges Gebrauchspferd, vornehmlich für die Zugarbeit, Schritt und Trab sind die vorherrschenden Gangarten, dem Kaltblutpferd entsprechend.
Sektion K Freiberger-Typ Robustes, korrektes Gebrauchspferd, verwendbar für Reitzwecke aller Art, dem Freibergerpferd entsprechend.
Sektion L Vollblut-Typ Elegantes, korrektes, ausdauerndes Reitpferd mit sichtbarem Vollbluteinfluss, im In- und Exterieur dem englischen Vollblut entsprechend, für Reitzwecke aller Art.
Sektion M Typ-Mix Nachkomme von Eltern verschiedener Sektionen, trägt höchstens 50% Blut einer bestimmten Sektion in sich.
Selle Francais
Bezeichnend für die Rasse des Selle Francais ( Französische Reitpferd) ist der züchterische Grundstock aus schnellen Trabrennpferden.
Der Shagya-Araber steht in größerem Rahmen als der nur bis 158 cm hohe Vollblutaraber. Er basiert auf der Veredelung osteuropäischer Landrassen mit Orientalen, die vornehmlich in dem ungarischen K. u. K. Gestüt Babolna erfolgte.
Shire Horse
Schon im Mittelalter war es wegen seiner imposanten Erscheinung ein begehrtes Ritterpferd. Später wurde es wegen seiner ungeheuren Zugkraft in der Landwirtschaft und im Transportwesen eingesetzt.
Der Spanische Mustang half jenes Amerika zu erschaffen, das wir kennen. Das wilde Pferd des nordamerikanischen Westens ist der direkte Nachkomme der Pferde, mit denen spanische Conquistadoren die Neue Welt eroberten. Die Rasse, aus der Indianerponys, Kavalleriepferde und die legendären Ponyexpress-Pferde hervorgingen, kann auf eine lange und vielfältige Geschichte zurückblicken. Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts haben sich engagierte Züchter in den USA dem Erhalt dieser Pferde, die auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Rassen stehen, gewidmet. Der Spanische Mustang darf daher nicht mit dem amerikanischen Wildpferd verwechselt werden, das vom Bureau of Land Management (BLM) kontrolliert wird.
Suffolk Punch
Der Suffolk Punch ist die reinste britische Arbeitspferderasse.
1948 wurde die Rasse des Tersker Pferdes als eigenständige Rasse anerkannt. Begegnet man einem Pferd der Tersker Rasse, so wird man zunächst vermuten, einen Araber vor sich zu haben.
So nannten die Könige und Fürsten der Steppe ihre edle Reitpferde, mit denen sie einst ganz Asien beherrschten. Eine besondere Gattung dieser Pferde kam aus dem Grenzgebiet zwischen Sibirien und China, dem Altai Gebirge.Vor fast 2000 Jahren lebte hier eine Pferderasse, die für ihren Mut, ihren wundervollen Charakter, ausgergewöhnliche Farbe und vor allem auch ihre ausergewöhnlichen Gänge bekannt waren. Hohe Herrschaften des gesamten asiatischen Raumes bedienten sich dieser Pferde zu Präsentations- und Kriegszwecken. Der heutige Name Tiger Horse kommt daher, dass die Chinesen diese ausgesprochen mutigen Pferde nebst zur gefährlichen Jagd auf den sibirischen Tiger einsetzten.
Reinrassige Tori-Pferde des alten Schlages (inzwische Alt-Tori Pferde) sind massiv vom Aussterben bedroht. Basierend auf dem Genfond vor 1945 (Verlust der Unabhängigkeit Estlands) existieren nur noch etwa 100 reingezogene Alt-Tori Pferde, von denen leider der größte Teil aus Altersgründen nur noch bedingt in der Zucht eingesetzt werden können. Damit ist das Alt-Tori Pferd eine der seltensten Pferderassen Europas.
Traber
Der Traber ist ein auf Leistung im Rennsport gezüchtetes Pferd, welches aber auch durchaus gute Eigenschaften als Freizeitpferd aufweist. Einige Traber besitzen sogar die Fähigkeit zum Tölt und Pass.
Hauptaufgabe des Verbandes ist es, diese Ursprungszucht in ihrer besonderen trakehnerspezifischen Ausprägung zu fördern und durch geeignete Maßnahmen einen bestmöglichen Zuchtfortschritt sicherzustellen.
Zuchtziel ist ein im Trakehner Typ stehendes, rittiges und vielseitig veranlagtes Reit- und Sportpferd mit gutem Interieur.
Ukrainer
Eine sehr elegante und leistungsfähige Reitpferderasse im anglo-arabischen Halbbluttyp, die bei uns so gut wie unbekannt ist, ist der Ukrainer, oder auch das Ukrainische Reitpferd.
Der Warlander ist die selektive Kreuzung aus Friese x Iberer (PRE oder Lusitano). Beide Elterntiere müssen volle Papiere bei ihrem jeweiligen Verband haben (Friesen beim FPS oder FPZV, PRE beim AANCE, Lusitanos beim APSL und Warlander beim IWSR). Das Kreuzungsverhältnis von Friese zu Iberer darf beiderseits 25% zu 75% nicht über-/unterschreiten.
Die wohl wechselvollste Geschichte unter den Welsh hat die Sektion C hinter sich. Ihre Entwicklung war stets dicht gekoppelt an die wirtschaftliche Entwicklung in Wales. Das Welsh-Pony-im-Cob-Typ war über den längsten Zeitraum seiner Entstehung ein reines Arbeitstier. Kreuzungen zwischen kleineren Welsh und Welsh Cobs schufen diese mittelgroße Sektion, die fast ausschließlich für die harte, tägliche Arbeit gebraucht wurde.
Das Pony ist lebhaft und von großem Adel, dabei aber gutmütig. Seine Eigenschaften machen das Welsh-A zum idealen Einsteigerpony für Kinder, es bringt aber auch hervorragende Eigenschaften für den Fahrsport mit.
Der Zuchtverband für deutsche Pferde e.V. (ZfdP) wurde 1974 gegründet und ist seit 1984 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung anerkannt. Er ist die einzige Züchtervereinigung, die bundesweit anerkannt ist und nahezu alle Pferderassen betreut, die in Deutschland gezüchtet werden.
Dies bedeutet, dass z. B. alle Hengste, die bei anderen anerkannten Züchtervereinigungen der EU eingetragen sind, beim ZfdP anerkennungs- und eintragungsfähig sind. Es gibt keine Diskriminierung aufgrund von Herkunftsgebieten.
Zweibrücker
Der Zweibrücker ist ein kräftiges Warmblutpferd, geeignet für alle Sparten der Reiterei und zum Fahren.